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- 14.6.2011: Kieferfehlbildungen und Kieferorthopädie (Teil 2)
- 23.5.2011: Kieferfehlbildungen und Kieferorthopädie (Teil1)
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Begleitende Logopädie bei Behandlung mit Zahnspangen
Nach der Untersuchung des Zahnarztes oder Kieferorthopäden und der Feststellung einer Dysfunktion erfolgt eine Überweisung zu einem Logopäden/ Sprachtherapeuten. Dieser Logopäde oder Sprachtherapeut bringt den Kindern verschiedene Übungen bei, um diese gespeicherten (unreifen) Muster, wie z.B. Lippeneinlegen, Zungenpressen beim Schluckvorgang zu überschreiben, neu zu erlernen und somit Kieferfehlstellungen auszugleichen. Dieser Therapieablauf richtet sich nach dem Alter und den Bedürfnissen des Kindes.
Um das Ergebnis der logopädischen Arbeit aufrecht zu erhalten, bedarf es täglichen Übungen, die von dem Kind regelmäßig zu Hause durchgeführt werden sollten.
Das sind z.B Übungen zur Stärkung der Zungen- und Lippenmuskulatur, zum Anregen der Nasenatmung oder Puste- und Blasübungen.
Den nach der Geburt erworbenen Dysfunktionen (wie z.B. ein viszerales Schluckmuster,d.h. Das Kind legt beim Schlucken die Zunge zwischen die Zahnreihen) und Zahnfehlstellungen können durch prophylaktische Maßnahmen der Zahnärzte behoben werden. Diese Maßnahmen erfolgen durch bestimmte Geräte, wie z.B.“Stoppi“- dem Entwöhnungssauger, „Infant-Trainer“ - der der Zunge zur korrekten Gaumenlage verhilft und dem „Position-Trainer“- er unterstützt ebenfalls die korrekte Zungenruhelage, führt zur Nasenatmung und fördert den Mundschluss.
Sie sind der wichtigste Schlüssel für die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Logopäden/Sprachtherapeuten um orofaziale Dysfunktionen wirkungsvoll zu therapieren.
Es ist wichtig den orofazialen Dysfunktionen bereits im Milchgebiss entgegen zu wirken um den daraus resultierenden Dysgnathien und Sprechstörungen vorzubeugen.
Dazu gehören regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt und Vorsorgemaßnahmen. Auf diesem Wege können eventuelle Dysfunktionen frühzeitig behandelt bzw. vorgebeugt werden.